„Wir konnten unsere Abschlussquote von 60% auf 80% steigern.“
Im Interview mit uns verrät Carsten Schlieter, Mitgründer von Edelhelfer, spannende Details über die Veränderungen, die sich durch den Einsatz von Smartfit ergaben. Smartfit spiele bei ihnen nicht nur eine wichtige Rolle für den Verkaufsabschluss, sondern auch für die Wiederkaufwahrscheinlichkeit.


Wer seid ihr eigentlich bei Edelhelfer?
Carsten: Edelhelfer ist eine Handelsgruppe, die sich auf sportives Radfahren und urbane Mobilität spezialisiert hat. Wir legen großen Wert auf Service, besonders im Bereich Werkstatt und Bikefitting. Unsere Mission ist es, nicht nur Fahrräder zu verkaufen, sondern Menschen richtig zu beraten und einzubinden – sei es durch Community Rides oder Workshops. Wir haben 2013 mit dem ersten Laden in Recklinghausen gestartet. Damals waren wir nur drei Leute und haben alles gemacht – vom Verkauf über die Beratung bis zum Bikefitting. Heute sind wir deutlich gewachsen, mit inzwischen fünf Standorten in Nordrhein-Westfalen. Ich selbst bin Wirtschaftsingenieur und habe lange in der Unternehmensberatung gearbeitet, später als Geschäftsführer einer Private-Equity-Gesellschaft. Meine Leidenschaft fürs Radfahren, besonders aus meiner Zeit im Triathlon, hat mich aber nie losgelassen. Irgendwann wollte ich meine Passion und mein Business-Know-how kombinieren – so ist Edelhelfer entstanden.

Wie hilft euch Smartfit im Alltag bei der Kundenberatung und wie wirkt sich das auf euren Verkaufsprozess aus?
Carsten: Smartfit hilft uns, die Expertise im Team breiter zu verteilen. Vorher hing viel vom Know-how einzelner Mitarbeiter:innen ab. Mit Smartfit kann jetzt jede:r Verkäufer:in eine Vermessung durchführen und dem Kunden eine sichere Empfehlung geben. Das steigert das Vertrauen enorm. Daraus resultiert eine gesteigerte Abschlussquote. Kunden sehen ihre Daten direkt am Bildschirm, können die Empfehlungen nachvollziehen und fühlen sich einfach sicherer.
Wie lässt sich das konkret in Zahlen bemessen?
Carsten: Unsere Abschlussquote ist von etwa 50-60 % ohne Vermessung auf über 80 % mit Smartfit gestiegen, weil die Kunden durch die objektiven Daten mehr Vertrauen in die Empfehlung haben. Ein weiterer Punkt ist die Wiederkaufwahrscheinlichkeit. Kunden, die durch Smartfit perfekt eingestellte Räder erhalten, kommen eher wieder. Sie wissen, dass ihre Daten gespeichert sind und der Kaufprozess beim nächsten Mal genauso unkompliziert ablaufen kann. Dadurch wird Smartfit nicht nur ein Abschlusstool, sondern auch ein starkes Akquise-Tool.

Smartfit hat also viele Vorteile für euch. Welchen würdest du als den größten bezeichnen?
Carsten: Einer der größten Vorteile ist definitiv die Geschwindigkeit. Innerhalb von 10 Minuten hat man eine präzise Vermessung und ein passendes Bike für den Kunden parat. Dazu kommt, dass der Kunde den Prozess nachvollziehen kann – er sieht seine Körperdaten, die passenden Bikes und versteht, warum eine bestimmte Größe die richtige ist. Das schafft Vertrauen und nimmt uns enorm viel Arbeit ab.

Was waren die größten Herausforderungen für euch bei der Einführung von Smartfit?
Carsten: Anfangs gab es vor allem bei den Mitarbeitenden, die seit Jahren mit eigenen Methoden arbeiten, Berührungsängste. Sie mussten lernen, dem System zu vertrauen. Gleichzeitig gibt es aber auch Kolleg:innen, die durch Smartfit enorm profitieren, weil sie plötzlich mit fundierten Daten arbeiten können. Es ist wichtig, dass die Geschäftsführung dahintersteht und den Einsatz konsequent im Workflow verankert.
Carsten, vielen Dank für das Gespräch und deine Insights.
Über Edelhelfer
- Gegründet 2013 mit mittlerweile fünf Stores in NRW und Onlinesop
- "Full Circle": Von Kaufberatung über Community-Rides versteht sich die gesamte Mannschaft als Edelhelfer ihrer Kund:innen auf dem Weg zum perfekten Fahrrad
- Smartfit Sizing-Systeme sowohl instore als auch im E-Commerce im Einsatz



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